Der Sturm.

Als iclina_scheynius_red_01h die Augen öffnete und ich das Geräusch zum ersten Mal hörte war ich mir nicht sicher was es war. Es fing ganz harmlos an. Ein leises Zischen, dass ich nicht einordnen konnte. Als ich meinen rechten Arm hob, war es als würde das Zischen lauter werden. Und siehe da, mit der Zeit wurde es stärker, mein ganzer Körper nahm es auf, als wäre es ein Teil von mir. Irgendwas in mir tobte und ich konnte mir es nicht erklären. Meine Hände wollten danach greifen, doch da war nichts. Nichts nachdem ich greifen konnte. Nichts als Luft um mich und fiel ins Leere. Alles Schwarz.Da war niemand.  Niemand der das Toben sah, niemand dem es auffiel. Aber in mir war ein Sturm. Ein lauter Sturm. Ohrenbetäubend. Ich schaffte es nicht auf die Straße, ich hatte Angst der Sturm würde ausbrechen. Aus mir. Ich wartete gespannt auf das Gefühl. Doch es geschah nichts. Ich wollte schreien, laut. So laut, dass es auch die Menschen draußen sehen, doch es kam kein einziger Ton. Mein Körper war gelähmt und das Rauschen dieses Gefühls trieb mich weiter. Immer weiter. Die Straßen waren dunkel und kein einziger Lichtstrahl war zu sehen. Wie ausgestorben lag die Welt vor meinem inneren Fenster. Plötzlich merkte ich wie ein Zittern die Erde zum Beben brachte. Neben mir stürzten Häuser ein, Fassaden fielen zu Boden, Glasschreiben zersplitterten und ich stand da. Chaos. Nichts berührte mich. Nur ein Gedanke kam zu mir hindurch. Absurd. Dachte ich. Also hatte die Welt meinen Sturm schlussendlich doch bemerkt.

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